Regenwald Report 02/2026 Wir lassen uns nicht einschüchtern
Post vom Anwalt bedeutet oft Ärger. Das haben wir mehrfach erlebt: Unternehmen versuchten, uns mundtot zu machen. Doch wir halten dagegen.
Der Regenwald Report ist kostenlos und erscheint vierteljährlich, er enthält aktuelle Berichte über Projekte und Aktionen. Eine Zustellung per Post ist nur innerhalb Deutschlands möglich.
Bald tritt in Deutschland ein Gesetz in Kraft, das Umwelt- und Pressearbeit besser vor solchen Einschüchterungsklagen (kurz SLAPP genannt) schützen soll. Bei Diskussionen darüber im Bundestag spielte ein aktueller Angriff auf uns eine Rolle: Vier Abmahnungen einer deutschen Juristin wegen unserer Unterstützung der indigenen Ka’apor in Brasilien. Wir haben sie nicht akzeptiert, stattdessen eine Petition gestartet und 50.005 Unterschriften an Abgeordnete übergeben (siehe Foto).
Grundlage für das Gesetz ist eine EU-Richtlinie, an deren Entstehung wir indirekt beteiligt waren: Die indonesische Firma Korindo hatte uns in Hamburg verklagt. Der Fall sorgte international für Empörung: 80 Organisationen solidarisierten sich, 213.000 Menschen unterzeichneten eine Petition an die damalige Vizepräsidentin der EU-Kommission Věra Jourová. Korindo wurde 2021 vom europäischen Anti-SLAPP-Netzwerk der Schmähpreis „Bully des Jahres“ verliehen. Eine Auszeichnung an Unternehmen, die am aggressivsten SLAPPs gegen ihre Kritiker betrieben haben.
Sie sind Lebensraum von Millionen Menschen, Tieren und Pflanzen, ökologisch vielfältig und wertvoll für das Klima der Erde:
Die tropischen Regenwälder sind unverzichtbar für uns alle. Mit unseren Partnerinnen und Partnern setzen wir uns für die Bewahrung dieser einzigartigen Natur ein. Bitte helfen Sie mit!
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