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Regenwald Report 03/2020 · News / Erfolge

Elefanten-Baby Savannah wächst und gedeiht

Elefantenwaisen in Tansania © Kilimanjaro CREW e.V.

Gute Nachrichten aus Tansania: Das Elefantenmädchen Savannah entwickelt sich prächtig. Vor anderthalb Jahren war Savannah nur wenige Monate alt in einen Brunnen gestürzt und wurde von Tierschützern gerettet. Ihre Eltern sind vermutlich Wilderern zum Opfer gefallen. Darum wächst Savannah in der Auffangstation der Organisation Kilimanjaro CREW auf. Dort hat sie eine neue Familie gefunden: Der etwas jüngere Elefantenbulle Burigi weicht nicht von ihrer Seite. Ergänzt wird die „Babyherde“ von zwei Zebras, einem Esel und drei Schafen. Savannah hat nicht nur gute Freunde, sondern auch einen gesunden Appetit. Täglich vertilgt sie mehr als 3 Liter Milch - finanziert auch durch die Spenden, die wir für dieses Projekt erhalten haben.


Kinder in Peru klagen Staat an

Kinder klagen Regierung in Peru an © Kené

Acht Kinder aus Peru klagen ihre Regierung an, weil sie zu wenig gegen die Abholzung am Amazonas unternimmt. Tatsächlich hat es der Staat versäumt, einen nationalen Plan zum Schutz des Amazonasgebiets zu genehmigen und umzusetzen, um das selbst gesteckte Ziel von Null-Abholzung bis 2025 zu erreichen. Das fordern die Mädchen und Jungen jetzt mit einer Verfassungsbeschwerde vor Gericht ein. Unterstützt werden sie dabei von mehreren Organisationen, darunter auch Kené, Partner von Rettet den Regenwald in Peru. 

Zwischen 2001 und 2018 hat das peruanische Amazonasgebiet 2,3 Millionen Hektar tropischen Regenwald verloren. Abholzung und Brandrodungen sind in Peru die Hauptquelle von Treibhausgas-Emissionen.


Neue Studie: Bergbau am Pranger 

Marsch gegen Bergbau in Esquel, Argentinien, am 4 Mai 2020 Im Mai war der Protest gegen den Abbau von Rohstoffen in Esquel (Argentinien) noch möglich. Doch immer häufiger werden Demonstrationen verboten (© Nicolás Palacios)

Bergbau-Unternehmen nutzen die Corona-Pandemie, um ihren Profit noch schneller zu steigern. Das ist das schockierende Ergebnis einer aktuellen Studie. Als eine der ersten Reaktionen klagen über 300 Organisationen in einem offenen Brief den Missbrauch der Minenbetreiber auf Kosten der Umwelt und der Menschen an.

Die Studie „Voices From the Ground“ zeigt anhand aktueller Fälle, wie Bergbau-Unternehmen systematisch und wissentlich die Gesundheit und Sicherheit der Menschen gefährden, die seit Jahrzehnten gegen die Zerstörung und Verwüstung beim Abbau von Rohstoffen protestieren. Die Minen werden mit allen verfügbaren Mitteln weiter betrieben. Legitime Demonstrationen werden unter dem Hinweis auf Corona verboten. Vielmehr noch: Unternehmen nutzen die Pandemie, um sich öffentlichkeitswirksam als Retter in der Krise zu präsentieren. Sie missbrauchen die Lage, um Umweltschutzgesetze außer Kraft zu setzen. 


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